die Vorsitzende“Ein intensives Jahr liegt hinter uns, aber das bisherige Ergebnis zeigt, der Weg stimmt und jede investierte Minute ist es wert!“
Mehr als ein Jahr lang hat der Vorstand des CVJM Landesverbandes Oldenburg an einem Konzept zur Prävention vor grenzüberschreitenden und grenzverletzenden Verhalten sowie vor (sexualisierter) Gewalt gearbeitet. Dazu waren neben den üblichen Vorstandssitzungen einige Extratreffen eingerichtet worden.
„Als christlicher Verband stehen wir im CVJM Landesverband Oldenburg für Werte wie Nächstenliebe, Respekt, Würde und Verantwortungsbewusstsein. Diese Werte bleiben jedoch abstrakt, wenn sie nicht im Alltag gelebt und durch konkrete Maßnahmen geschützt werden. Unser Schutzkonzept hilft uns dabei, diese Werte sichtbar und verbindlich zu machen. Es schafft klare Strukturen, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vor Grenzverletzungen und Übergriffen bewahren und schafft zusätzlich einen Raum für offenen Austausch und mutiges Hinsehen. Indem wir Risiken bewusst wahrnehmen und transparente Verhaltensregeln entwickeln, zeigen wir, dass im CVJM Landesverband Oldenburg jeder Mensch mit seinen individuellen Grenzen zu achten ist und sein Wohl im Mittelpunkt des Handelns steht. Somit ist das Schutzkonzept nicht nur ein Instrument zur Prävention, sondern ein Ausdruck unserer Identität als Verband. Es ermöglicht, dass unsere Arbeit weiterhin Orte der Gemeinschaft, des Glaubens und der vertrauensvollen Begegnung schafft, in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wachsen und sich entwickeln können.“ Mit diesem Statement hebt die Vorsitzende Sabrina Renken (u.r. auf dem Bild) die Bedeutung des Schutzkonzeptes für den Landesverband hervor.
Das Schutzkonzept ist aber noch lange nicht abgeschlossen. Es ist ein guter Rahmen entstanden, den es nach jeder Maßnahme nun zu überprüfen und – wenn nötig – anzupassen gilt. So wie Prävention niemals enden sollte, ist auch ein Schutzkonzept als etwas Dynamisches zu verstehen, was in der Praxis erprobt und angepasst werden muss.
Hier geht’s zum Schutzkonzept des Landesverbandes